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Interview mit Marie Bernstein

Ich hab mich zuletzt mit meiner Freundin Michèle alias Marie Bernstein, deren Roman „Briefe überdauern Stürme“ am 01.10.2022 bei BE Heartbeat erscheint, getroffen, um ihr ein paar Fragen zu stellen. Marie kenne ich nun schon seit bald 3 Jahren und die Freunschaft zu ihr ist eine ganz besondere, schließlich haben wir uns über einen Schreibwettbewerb kennengelernt, bei dem wir zwar beide nicht den Hauptpreis gewonnen haben, dafür aber etwas viel Wichtigeres. Für mich war das eigentlich der Startschuss für Freundschaften in der Buchbubble, weshalb es auch eine Freude ist, sie heute vorstellen zu dürfen.

Catherine: Hallo Michèle, danke, dass du dir die Zeit genommen hast, mir ein paar Fragen zu beantworten. Damit dich die Leute da draußen gleich ein wenig besser kennenlernen, starte ich mit einer Frage, die mich selbst fast am meisten interessiert: Was kannst du, was andere Menschen nicht können?
Michèle: Schwierige Frage. Aber ich denke, ich kann mir Dinge sehr gut merken. Mein Gedächtnis ist also mein Aushängeschild. Auch Gesichter und Namen kann ich mir gut einprägen, was mir manchmal schon etwas unheimlich ist. 😀
Catherine: Welches sind deine Lieblingsautor:innen bzw. Lieblingsbücher?
Michèle: Ich denke das kommt auf das Genre an. Im historischen Bereich sind es Iny Lorentz und Caren Benedikt, Sarah Lark. Im Bereich Romance Emma Scott, Sarah Sprinz 😀 Und Bücher sind ganz klar „Die Wanderhure“ „Die Durftnäherin“, „Bring down the Stars“, „What if we drown“.
Catherine: Hast du ein Motto, nach dem du lebst?
Michèle: Das ist schwierig. Ich bin ein sehr introvertierter Mensch, für mich ist es daher schwierig nach einem bestimmten Motto zu leben. Aber ich denke es ist „Tu gutes und du bekommst es tausendfach zurück.“
Catherine: Was brauchst du unbedingt zum Schreiben? Und hast du fixe Zeiten in der Woche, zu denen du schreibst?
Michèle: Durch meine Arbeit komme ich nur am Wochenende zum Schreiben, daher sind Routinen nicht so mein Ding. Aber ich höre immer Musik dazu. Meistens passend zum Genre und zur Stimmung, die ich gerade vermitteln will.
Catherine: Wenn du eine berühmte Person zum Essen ausführen könntest, wer wäre das, warum und wohin würdet ihr gehen?
Michèle: Geniale Frage. Ich würde ja mega gerne Cesare Borgia kennenlernen, ob ich mit ihm Essen gehen würde, weiß ich nicht, aber als Person finde ich ihn mega interessant. Aber um die Frage zu beantworten würde ich sagen, dass ich mit vielen berühmten Persönlichkeiten essen gehen würde, weil es so unglaublich viele Menschen gibt, die unsere Welt geprägt und zu dem gemacht haben, was sie heute ist. Egal ob positiv oder negativ.
Catherine: Wenn du an deine eigenen Bücher denkst: Welche Liebesgeschichte hast du bislang am liebsten geschrieben und warum war das so?
Michèle: In den zehn Jahren, in denen ich nun wirklich direkt schreibe, habe ich einige Geschichten geschrieben, die ich sehr liebe. Darunter auch einige, die ich auf Wattpad veröffentlicht habe darunter ist z.B. September KEIN TAG OHNE DICH. Es ist eigentlich eine Fanfiction über einen Schauspieler (Sam Heughan) aber eine, die ich sehr liebe, die bisher aber von einigen Verlagen abgelehnt wurde. Aber man soll niemals aufgeben, oder?
Catherine: Woher kommt deine Inspiration und wie beginnst du normalerweise ein Buch zu schreiben?


Ich schreibe mir dazu alles auf, was ich bereits weiß und mache mir Stichpunkte, die ich dann chronologisch ordne und so zu einem Plot forme. Erst danach kommen bei mir die Charaktere und dann geht’s ans Schreiben.

Catherine: Wie ist es dir gelungen, einen Verlag zu finden?

Catherine: Erzähl doch mal ein wenig von der Arbeit mit dem Verlag!
Michèle: Ich bin bei Be Heatbeat von Beistei Lübbe untergekommen und kann nur positives berichten. Meine Lektorin ist superlieb und betreut mich wirklich gut. Mein Manuskript habe ich letztes Jahr bereits fertiggeschrieben und an meine Lektorin geschickt. Danach bekam ich es mit Anmerkungen zurück und als ich diese eingearbeitet habe, kam das Lektorat. Das ging über 2 Runden und jetzt liegt es bereit für den Buchsatz. Es wird ein Familienroman auf 2 Zeitebenen, das über eine junge Frau geht, die das Geheimnis ihrer Großmutter lüftet und vielleicht sogar die Liebe ihres Lebens trifft.
Catherine: Möchtest du selbst meinen Followern da draußen etwas mit auf den Weg geben?
Gebt niemals auf. Wenn ihr daran zweifelt (an euch, oder an sonst etwas) lasst es zu, spricht darüber, aber gebt um Himmels willen niemals auf.



Abschließend kann ich also nur sagen: Danke für dieses wunderbare Interview und deine Freundschaft über die letzten Jahre hinweg!

Was im Mai so ansteht …

Ich bin so aufgeregt! Im Mai stehen gleich zwei absolut phantastische Veranstaltungen bei mir an, auf die ich mich jetzt schon so, so freue!

Zum Einen wäre da das 1. Tyrolia Romance Festival , das ich mit einer Lesung aus meiner „Akademie im Niemals“ um 14:30 Uhr eröffnen darf. Am 13.05.2022 ist es so weit, völlig gratis, aber nicht umsonst! Schaut gern vorbei und gönnt euch die Lesung, bleibt aber gern auch ein wenig länger, denn einige Kolleginnen aus anderen Verlagen und auch meine wunderbare Kollegin Sara aus dem Bookapi-Verlag lesen dann gleich im Anschluss aus ihren Büchern. Am Abend gibt sich dann schließlich Maren Vivien Haase die Ehre, auf die ich schon mehr als gespannt bin!



Deshalb hier nochmal zur Erinnerung die hard facts:
Am 13.05. 2022 in der Tyrolia Buchhandlung (Maria-Theresien-Straße) um 14:30 Uhr beginnt das 1. Tyrolia Romance Festival, bei dem ihr tolle Bücher kennenlernen könnt:

14:30 Uhr: Catherine Snow mit „Akademie im Niemals“
15:00 Uhr: Nina May mit „Wer wird denn gleich an Liebe denken“
15:30 Uhr: Yasemin Grissmann mit „Liebe auf den tausendsten Klick“
16:00 Uhr: Carmen Redolfi mit „Black Temptation“
16:30 Uhr: Sabine Buxbaum mit „Berge, Ziegen und andere Schwierigkeiten“
17:00 Uhr: Anna Loyelle mit „Falsche Küsse schmecken besser“
17:30 Uhr: Lexis Able mit „Running back to you“
18:00 Uhr: Melanie Horngacher mit „Wohin der Fjordwind uns trägt“
18:30 Uhr: Sara Erb mit „Translator of the Universe“
19:30 Uhr: Maren Vivien Haase mit „Fly into my soul“

Zum Anderen wäre dann noch die Lesung bei der Wagner’schen, die ich ebenfalls wieder mit meiner lieben Sara Erb und Angelika Moser bestreiten darf! Da solltet ihr allerdings Karten vorreservieren. Hier findet ihr alle weiteren Informationen dazu ❤️!
Fantasy- und Gruselgeschichten made in Tirol, nur am 24.05.2022 in der Wagner’schen Buchhandlung in Innsbruck. Beginnen wird der Spaß um 19:30 Uhr.

Wie ihr wisst, ist jede Autorin nur so gut wie die Leute, die ihre Bücher lesen. Okay, es gehört schon ein bisschen mehr auch dazu, aber ihr wisst, was ich meine. Die Buchwelt lebt von der Community und deshalb ist es immer wieder die größte Freude, Bücher gemeinsam erleben zu dürfen. Auf solchen Lesungen zum Beispiel. Deshalb würde es mich wirklich wahnsinnig freuen, wenn wir uns auf einem der beiden Termine für einen kleinen Schwatz sehen könnten.

Magische Grüße
Catherine

Rezension: Ich bin Circe von Madeline Miller

Kaum ein Buch ist so durch die Decke gegangen wie das hier, kommt mir vor. Und das zurecht. Denn Miller entführt uns beim Lesen nicht nur ins Antike Griechenland und erweckt Mythen zum Leben, sondern begeistert auch mit wundervoll gestalteten Charakteren und einer absolut phantastischen Wandlung!

Obwohl Circe die Tochter des Sonnengottes und einer Nymphe ist, ist sie nicht wie ihre Geschwister und fühlt sich in Gesellschaft der Menschen oft wohler als inmitten ihrer göttlichen Verwandtschaft. Nach einem kleinen Zwischenfall (*hust*) wird sie verbannt und lernt dort einiges über Flora und Fauna ihrer kleinen Insel. Dort erblüht sie auch zu einer mächtigen Zauberin, die sich von niemandem – und schon gar nicht von irgendeinem Mann – mehr irgendwas gefallen lässt. Vor allem aber wird sie dort zu der Frau, die sie schon immer werden sollte. Ach, ich komme aus dem Schwärmen nicht heraus, wenn ich an dieses Buch denke. Von einer klein gehaltenen Figur wird Circe zu einer selbstbewussten Frau, die ihren Weg geht und sich von niemandem mehr auf ihren Platz verweisen lässt. Für jeden, der manchmal an sich zweifelt, ist dieses Buch ein phantastischer Wegweiser nach vorn, in eine Zukunft, die man sich aktiv gestaltet und erschafft – ebenso wie unsere Protagonistin Circe, die jegliche Hürde erhobenen Hauptes überkommt.
Circe flogen von Anfang an meine Sympathien scharenweise zu und ich muss gestehen, dass ich das Buch kaum zur Seite legen konnte. Sprachlich konnte mich ihre Geschichte ebenso überzeugen wie ihre Entwicklung als Charakter. Deshalb kann ich dem Buch mit einem fetten Grinsen im Gesicht ⭐ ⭐ ⭐ ⭐ ⭐ geben und wünschte, die Skala würde mehr enthalten.

Und deshalb muss ich abschließend sagen: Verdammt, ich wäre gern Circe!

Magische Grüße
Catherine

Rezension: Merle-Saga von Kai Meyer

„Weil sie es dafür halten wollen. Vielleicht würden sich manche Märchen und Mythen als wahr herausstellen, wenn nur jemand den Mut aufbrächte, in einem Brunnen nach einer goldenen Kugel zu suchen oder die Dornenhecke vor einem Schloss zu zerschneiden.“

Kai Meyer – Die Fließende Königin

Ach, wie habe ich diese Reihe doch geliebt! Als dann im Frühjahr 2020 „Serafin“ veröffentlicht wurde, hab ich mich umso mehr gefreut. So weit, so gut, habe ich mir das Buch gewünscht und mir vorgenommen, die Reihe nochmal zu rereaden, bevor ich mich an Serafin wage. Ich stelle euch hier alle vier Bücher vor, falls ihr die Bücher noch lesen wollt, kommt ihr um Spoiler in diesem Beitrag leider nicht herum. Vielleicht schaut ihr einfach nochmal rein, sobald ihr die Reihe durch habt.

Die Fließende Königin

Den Auftakt bildet die Fließende Königin. Wir lernen Merle und Junipa kennen, die beide aus dem Waisenhaus zu Arcimboldo in die Zauberspiegelwerkstatt kommen, um dort in die Lehre zu gehen. Wie überall ist Magie präsent und nur die sagenumwobene Fließende Königin, die in den Gewässern Venedigs lebt, schützt Merles Heimat noch vor dem Ägyptischen Imperium, das die ganze Welt außer der Lagunenstadt und dem Zarenreich bereits unterworfen hat. Eines Nachts schleicht sich Merle mit dem Weberlehrling Serafin hinaus und sie werden Zeuge einer Verschwörung rund um die Fließende Königin. Nun beginnt für die junge Merle ein aufregendes Abenteuer voller Meerjungfrauen, steinerner Löwen und dem Ägyptischen Imperium in ihrem Nacken.
Das Buch liest sich sehr flüssig und die Charaktere mit sehr viel Liebe zum Detail geformt worden. Dass hier ein Meister der Phantastik am Werk war, merkt man an vielen Stellen, vor allem aber daran, dass man das Buch kaum zur Seite legen kann.
Von mir aus gibt es daher ⭐ ⭐ ⭐⭐⭐ für das Buch!

Das Steinerne Licht

Merle und Vermithrax, der geflügelte Obsidianlöwe, machen sich gemeinsam auf in die Hölle, um Lord Licht um Hilfe gegen das Ägyptische Imperium zu bitten. Ohne den Schutz der Fließenden Königin, die Merle mittlerweile in sich trägt, wird Venedig sich nicht mehr lange gegen den Pharao und seine Schergen zur Wehr setzen können. Währenddessen wird Serafin, aus dessen Sicht wir auch lesen, von Lalapeja angeworben, um sich dem Widerstand gegen die Ägypter anzuschließen.
Auch in diesem Buch beweist Kai Meyer wieder ein absolutes Gespür für spannende, meisterlich geschriebene Szenen, spitze Bemerkungen seitens der Königin und Geheimnisse um die wahre Herkunft Merles, die ihre Eltern nie kennengelernt hat.
Ich weiß noch, dass ich in meiner Jugend das Buch gelesen und es gar nicht gemocht habe. Das lag aber vor allem an den Lilim und dem Thema Hölle, das mir damals gar nicht zugesagt hat. Ich hab es dann nochmal probiert und gar nicht gewusst, warum ich eigentlich eine ursprüngliche Abneigung gegen das Buch empfunden habe.
Da es zwischendrin dennoch Längen im Buch gab, bekommt der zweite Teil von mir nur
⭐ ⭐ ⭐⭐.

Das Gläserne Wort

Merle und ihre Gefährten entkommen aus der Hölle, während über Ägypten ein ewiger Winter herienbricht. Auch Serafin und seine Mitreisenden erreichen endlich das Land der Pharaonen, um sich gegen das Imperium zur Wehr zu setzen. Alles, woraufhin die Horuspriester hingearbeitet haben, war das Wiedererwecken des Urvaters der Sphinxe, der nun auch den Rest der Welt unterwerfen soll. Nur ein einziges Wesen ist in der Lage, ihn zu bezwingen und den drohenden Sieg der Ägypter zu verhindern. Werden sie es gemeinsam schaffen und was ist dieses sagenumwobene Gläserne Wort, das Junipa nutzen kann, um zwischen den Welten zu wandeln?
Was für ein Abschluss! Ich habe dieses Buch innerhalb kürzester Zeit verschlungen und konnte es kaum weglegen. Der Schreibstil des Autoren zieht sich auch hier wieder grandios durch, verzaubert beinah wie die Optik von Lalapeja und hält einen in seinem Bann. Danke, Kai Meyer, dass du uns diese wunderbare Geschichte um Merle und ihre Freunde geschenkt hast.
Wenn ich könnte, würde ich mehr geben, aber da das Limit 5 ist, wird es dabei bleiben:
⭐ ⭐⭐ ⭐⭐.

Serafin

Viele Jahre nach dem Abschluss der Merle-Saga kehrt Kai Meyer nochmal nach Venedig zurück. In diesem Venedig lebt Serafin mit seiner geflügelten Katze Cagliostra und findet zwei bewusstlose Mädchen in einer Neumondnacht. Wie immer in diesen Nächten geht das Wasser zurück und bietet Raum für Schlammsammler, die sich nach Schätzen umsehen. Sie werden verfolgt, denn eines der Mädchen hat geheimnisvolle Spiegelaugen, die auch Serafin verzaubern.
Puh … So sehr ich die vorigen drei Bücher geliebt habe, so viel Abneigung habe ich gegen dieses hier empfunden. Der Schreibstil war auch dieses Mal wieder überzeugend, die Geschichte packend und die neu vorgestellten Charaktere meisterlich ausgearbeitet, aber einige der Handlungsstränge, wie z.B., dass sich Junipa und Serafin zueinander hingezogen fühlen, fand ich einfach dermaßen unpassend, dass ich mehr als einmal überlegt habe, das Buch abzubrechen. Deshalb gibt es in dem Fall von mir nur ⭐ ⭐ ⭐.

Wenn ihr die Reihe gelesen habt: Wie habt ihr sie denn gefunden? Konnte sie euch überzeugen? Wie viele Sterne hättet ihr jedem einzelnen Buch gegeben und warum?

Magische Grüße
Catherine

Top 3 Tropes: Flop

Ich habe mir mal ganz genaue Gedanken zu meinen Top 3 Tropes gemacht. Hier könnt ihr meine FLOP Tropes nachlesen.

Anschließend an meine Tops, möchte ich euch die Flops natürlich nicht vorenthalten. Viel Spaß und ich bin gespannt, ob sich meine auch auf euren Listen wiederfinden! Da dieser Beitrag unter Punkt 2 Spoiler zu „Dark Elements“ enthält, solltet ihr nicht weiterlesen, falls ihr die Reihe noch lesen wollt.

Bully Romance

Wie schon in den Tops angeschnitten, musste das hier natürlich ganz als Erstes herhalten. Für mich persönlich – und ich spreche da wirklich nur von meinen eigenen Gedanken zu dem Thema – ist Bully Romance natürlich ein sehr konfliktgeladenes Thema, das in meiner Welt einfach nie zu Gefühlen führen wird. Mag vielleicht an meinem biographischen Background liegen, zum Anderen aber vielleicht auch einfach daran, dass mir das Trope nichts gibt. Wie zur Hölle – und ihr könnt gern versuchen, mich vom Gegenteil zu überzeugen – soll man verstehen können, dass der/die Protagonist:in sich in jemanden verliebt, der oder die sie schikaniert, mobbt und erniedrigt. Wenn ihr da anderer Meinung seid, bin ich sehr gespannt darauf! Also bitte scheut euch nicht, mich vom Gegenteil überzeugen zu wollen!

Love Triangle

Ich weiß, dass ich mich jetzt gleich gewaltig in die Nesseln setze. Einige von euch lieben dieses Szenario ja und daran ist nichts auszusetzen. Mir hingegen gibt es wenig und ich sag euch jetzt auch gleich, warum:
Im Sommer hab ich – nachdem es mir oft empfohlen wurde – endlich mal „Dark Elements“ von Jennifer L Armentrout gelesen. Soweit, so gut. Geschrieben war es echt gut, gefallen hat mir die grundsätzliche Story auch. Aber dieses ewige Hin und Her der Protagonistin zwischen den beiden Love Interests war mir einfach zu viel. Da hat sie dann endlich den einen und schmeißt sich dann in einem Anfall von Wahnsinn dem anderen an den Hals, verliert A und weint sich bei B aus. Das Spiel wiederholt sich dann auf der anderen Seite und ich hätte das Buch vermutlich in den Müll wandern lassen, hätte es sich nicht auf meinem Kindle befunden. Ich bin nicht nur dezent, sondern heftig genervt von solchen Tropes. Wenn man in der Dating-Phase ist und zwei potentielle Partner kennenlernt bzw. diese näher kennenlernen möchte, um sich zu entscheiden, dann ist dagegen von meiner Warte aus gesehen absolut nichts einzuwenden. Wenn aber Partner A bereits gedatet wird, die Protagonistin aus welchem unerfindlichen Grund auch immer etwas mit Partner B hat und sich dann wundert, warum Partner A keinen Bock mehr hat, sich dann bei B ausheult, mit ihm was anfängt und dasselbe Spiel nochmal spielt, dann werde ich persönlich wahnsinnig. Die eigentliche Story gefiel mir, nur leider war das eher Hintergrundgeplänkel bei Dark Elements, denn die eigentliche Geschichte war diese Dreiecksbeziehung, die von einer echt interessanten Fantasystory untermalt wurde, welche aber zum Teil völlig nebensächlich beschrieben wurde. ABER (!) der Schreibstil gefiel mir wirklich gut.

Die Jungfrau in Nöten in all ihren Farben

Ich denke, ich muss nicht erwähnen, wie toxisch diese Darstellung einer Figur ist. Wenn diese dann auch noch einzig und allein dazu dient, zu zeigen, wie mächtig/toll/wasauchimmer der männliche Hauptcharakter ist, benötige ich spätestens da einen Kotzkübel mit dem Fassungsvermögen einer 2-Personen-Badewanne.
Gerade in Fantasywelten, in denen alles erlaubt, erwünscht und gefordert ist, sollten sich solcherlei Tropes heutzutage nicht mehr wiederfinden. Frauen können Bundeskanzlerin werden, Mechanikerin oder Astronautin. Warum also auch nicht auf sich selbst aufpassen? Gut, magische Fähigkeiten mal beiseite gestellt, weiß ich auch, dass eine 1,60 Frau mit 55 Kilo wohl kaum gegen einen ausgewachsenen Bergtroll ankommen wird, aber dafür gibts ja diese M A G I E. Warum sollte sie diese nicht auch nutzen? Abgesehen davon sind Bergtrolle, nach allem, was ich so gehört habe (kein Bergtrollshaming an der Stelle) nicht gerade die hellsten Kerzen auf Bilbos Geburtstagstorte und können auch ohne Magie sicherlich mit einer guten Strategie ausgetrickst werden.
Was ich damit aber eigentlich sagen will: Ich hätte gern ein paar Buchempfehlungen eurerseits mit toll geschriebenen weiblichen Protagonistinnen, die ein paar Popöchen versohlen und dabei immer noch sie selbst bleiben, ohne entweder als Jungfrau in Nöten oder Jane Rambo mit Muckis wie Arnold zu seinen Bestzeiten dargestellt zu werden. Denn Letztgenannte finde ich fast genauso schlimm wie die Jungfrau in Nöten.
Und jetzt bin ich mal auf eure Kommentare gespannt!

Magische Grüße
Catherine

Top 3 Tropes: Top

Ich habe mir mal ganz genaue Gedanken zu meinen Top 3 Tropes gemacht. Hier könnt ihr meine TOP Tropes nachlesen.

Ihr werdet euch möglicherweise fragen, was die Snow denn jetzt schon wieder will. Und das will ich euch verraten: Ich möchte heute über meine Top 3 Tropes sprechen, die ich gerade in Fantasyromanen sehr, sehr gern hab.

Essen

„Schwachkopf Schwabbelspeck Krimskrams Quiek.“
Albus Dumbledore

Na, ich gebe es zu, seit dem ersten Lesen von „Harry Potter und der Stein der Weisen“ war neben meinem Wunsch, selbst nach Hogwarts zu gehen, um zaubern zu lernen, vor allem eine große Lust auf das Essen in den Romanen präsent. Eiskalter Kürbissaft, Kürbispasteten, Kesselkuchen, Cocktailwürstchen, fette Truthähne, Berge von Brat- und Pellkartoffeln und Buttererbsen bis hin zu Schokofröschen und sogar Bertie Bott’s Bohnen jeder Geschmacksrichtungen – wer kann da schon „Nein“ sagen?

Ich glaube, Harry Potter hat mich dermaßen geprägt, dass ich mir bei den Szenen, in denen Essen in meinen Büchern kredenz wird, immer besonders Mühe gebe. Und auch etliche Kreationen, die ich für meine Bücher schaffe, würde ich, wenn ich denn mal die Zeit finden würde, gern mal selbst ausprobieren. Löwenzahnkaffee namens Dandelonia? Ich stell’s mir würzig-herb und irgendwie auch etwas süßlich vor und würde den verdammt gerne mal kosten!

Trainingssequenz

Spätestens, nachdem mich die Manga- und Animewelt völlig vereinnahmt hat, ist das für mich ein unheimlich wichtiger Bestandteil meiner Bücher. Die Helden kommen an einem Punkt nicht mehr weiter und verzweifeln beinah, weil sie wissen, dass sie den Bösewicht nicht besiegen können in ihrer derzeitigen Verfassung? Tja, da hilft nur eines: Ein gut durchdachter, dramageladener Trainingsarc!

Würdet ihr hier bei mir im Zimmer sitzen, während ich diese Zeilen tippe, dann hättet ihr gehört, wie schön ich dieses Wort gerade vor mich hingesungen habe, total dämlich grinsend, als hätte man mich gerade beschenkt. Aber das ist es im Grunde genommen für mich: Ein Geschenk. Denn wer ist denn schon so verrückt und baut sich Helden, die auf Seite 2 den Bösewicht besiegen? So lange kann Punkt 1), das Festessen, doch gar nicht dauern, dass das ein ganzes Buch füllen würde. Und nein, diese Challenge wird wohl die erste sein, die ich nicht akzeptiere. Ich schreib nämlich Fantasyromane und keine Kochbücher. Kochbuchautor:innen in allen Ehren, aber ich koche nicht mal in unserem Haushalt, da wäre das wohl eher nicht so zielführend.
Um das Ganze jetzt also auf einen Punkt zu bringen: Ich finde Trainingsarcs nach wie vor richtig klasse und habe auch einen im zweiten Viridis-Band eingebaut, da es sich einfach angeboten hat aufgrund dessen, wohin sie gereist sind. Wer das Ende von Band 1 kennt, ist gerne eingeladen, in den Kommentaren draufloszuraten, in welche Ecke von Viridis es die Helden rund um Lena und die Elfen wohl verschlägt.

Friends to Lovers

Die meisten, die mich kennen, wissen, dass ich kein Fan von Bully Romance bin. Ganz anders verhält es sich mit Friends to Lovers.
Das kennt wohl jeder aus seinem eigenen Leben. Man lernt jemand kennen, freundet sich an und irgendwann fliegen da Schmetterlinge, wo doch gestern noch ein Wurstbrot vor sich hinverdaut wurde. Gerade macht man noch gemeinsam die Gegend unsicher, am liebsten mit Freunden und lacht über alles und jeden und plötzlich findet man sich an einem Punkt wieder, an dem man jegliche Entscheidung und Aussage seiner selbst hinterfragt. „Was denkt mein Gegenüber? Hab ich jetzt was Falsches gesagt?“
Diese völlig verwirrende Mixtur aus Nervosität und flatternden Gefühlen, einer aufgeregten Spannung, die in der Luft liegt wie warmer Sommerwind, ist zumindest für mich beim Friends to Lovers Trope viel natürlicher als diese angespannte und absolut toxische Situation bei Bully Romance, die sich am Ende nicht selten krass entlädt.

So, das waren jetzt mal meine 5 Silberstücke zu den Top 3 Tropes. Wie sieht das denn bei euch aus?

Magische Grüße
Catherine

Welcher Abteilung der „Akademie im Niemals“ gehörst du an?

Ich hab mir in den letzten Wochen echt Gedanken gemacht und meine drei Gehirnzellen, die sich in meinem bisherigen Leben bereits mit Websiten und derlei Dingen beschäftigt haben, angestrengt, um das hier für euch zu erstellen. Weiter unten findet ihr die Beschreibungen zu den einzelnen Abteilungen und was euch dort erwartet! Da ich eine Numistorikerin wäre und leider nicht wie unsere lieben Heuretiker das Internet im Alleingang erfinden hätte können, müsst ihr mit diesem kleinen Quiz vorlieb nehmen. Zählt eure Punkte zusammen und schaut einfach, was am Ende rauskommt!

Und hier folgt der Punkteschlüssel:
0-7 Punkte InstitutorIn
8-15 Punkte HeuretikerIn
16-23 Punkte MedizinerIn
24-32 Punkte NumistorikerIn

Die Gemeinschaft ebnet den Weg zu wahrer Größe.

Leitspruch der Akademie

InstitutorIn

Du suchst vor allem das Glück und die Schönheit im Leben. An der Akademie ist deine Abteilung für das Wiederherstellen der Landschaft zuständig. Dabei baust du nicht nur Häuser wieder auf, sondern kümmerst dich auch um die Tier- und Pflanzenwelt. Deine Arbeit ist vor allem für das „Danach“ sehr wichtig, auch wenn das nicht alle so sehen. Du bist den Menschen ihre Heimat, so wie sie sich kennen, wieder zurück.

HeuretikerIn

Ich glaube, ich muss dir nicht sagen, dass du dir deiner selbst sehr bewusst bist. Doch hast du auch Grund dazu, schließlich sorgst du mit deinem technischen Know-How dafür, dass die Grundgerüste der Maschinen im Niemals auf die vorliegende Katastrophe zugeschnitten werden können. Du willst hoch hinaus und das willst du auch um jeden Preis erreichen. Außerdem liebst du es, dich mit Menschen zu umgeben, die deine Talente erkennen und auch gern mit dir darüber sprechen. Auf einige wirst du vielleicht so manches Mal etwas arrogant wirken, aber das ist deren Problem, nicht deines!

MedizinerIn

Du bist am glücklichsten im Leben, wenn du anderen helfen kannst. Und deshalb war es auch klar, dass die Akademie dich in die Abteilung der Mediziner bringt. Dort lernst du, mit Magie und allerlei Wissen um den Körper die Menschen Schritt für Schritt in ihr altes Leben zurückzuführen. Heuretiker können bei ihrer Arbeit zum Teil auch etwas grob sein, das kannst du – nachdem du am menschlichen Körper operierst – natürich nicht. Auch wenn du dir nicht nur medizinisches Wissen, sondern auch Magie aneignen musst und in manchen Fällen auch eng mit Heuretikern zusammenarbeitest, erfüllt dich der Gedanke, dass du anderen mit deiner Arbeit das Leben rettest, selbst wenn das bedeutet, dass du in einer der arbeitsintensivsten Abteilungen der Akademie untergekommen bist.

NumistorikerIn

Wie Mara wurdest du auch den Numistorikern zugeteilt. Diese zeichnen sich vor allem durch ihre Offenheit vielerlei Materialien gegenüber aus, aber auch durch ihr Gruppengefühl. Numistoriker sind Rudeltiere, die sich gegenseitig helfen, aufbauen und miteinander sind. Ohne ihre Arbeit läuft hier an ader Akademie nichts. Mit ihren Berechnungen durch die von ihnen gewählten Materialien bilden sie den Grundstein für die Arbeit der Akademie. Ob sie sich nun mehr auf Mathetmatisches stützen oder eher Runenwürfel oder Tarotkarten zu Rate ziehen, ist dabei egal, solange sie ihr Handwerk nur gut beherrschen. Doch darauf achtet Majorin Mercedes mit ihren Adleraugen wie eine strenge, aber liebevolle Vogelmama.

Na, welcher Abteilung gehört ihr an? Und seid ihr zufrieden? Sagt es mir gern in den Kommentaren!

Magische Grüße
Eure Catherine

Playlist „Akademie im Niemals“

Wenn du schon total gehypet auf die Akademie bist und unbedingt noch den passenden Soundtrack benötigst, dann ist dieser Beitrag der richtige für dich!

Viele haben mich ja bereits bei der Lesung am letzten Sonntag gefragt, ob es eine Playlist für die Akademie gibt. Ich bin ja generell ein großer Fan von solchen, da sie beim Schreiben, aber auch beim Lesen – wenn man das denn nebenher mag – für die nötige Stimmung sorgen.

Diese tolle Illustration von meiner Protagonistin Mara Wright stammt von der wundervollen Annika

Tap here: Akademie – Playlist

Ich hab euch die Spotify-Liste mal eingebettet, falls jemand die grün-schwarze Musikfront nicht unterstützen mag, werde ich natürlich auch gern ein paar der Lieder hier teilen 💜

  1. The day that the world breaks down – Ayreon
  2. Andrew’s song – IMAscore
  3. Awaken – Sybrid
  4. Fearless – Gargantuan Music
  5. Roundtable Rival – Lindsey Stirling
  6. Wargirl – Sybrid, Tatiana Shishkova
  7. Everybody dies – Ayreon
  8. Dusk of a Northern Kingdom – Adam Skorupa
  9. Wicked Game – HIM
  10. City of dreams – Miracle of Sound
  11. The Fire in her eyes – Two steps from hell, Michal Cielecki
  12. Moon Trance – Lindsey Stirling

Spotify hat mir übrigens gerade heute früh verraten, dass die Musik, die ich in diesem Jahr gehört hab, „traurig und fokussiert“ war. Ich würde sagen, dass ich dem, der Liste zufolge, auf jeden Fall zustimmen kann. Das war halt einfach der Grundton, den ich in der Akademie treffen wollte.

Außerdem kann man anhand der Liste vielleicht schon erahnen, dass ich ein Faible für instrumentale Lieder hab. Deutsche Lieder werden sich ohnehin nicht bei mir finden, weil ich beim Schreiben dabei zu sehr abgelenkt wäre und vermutlich dann den Liedtext noch in meinen Fließtext einbauen würde. Englisch geht, aber am liebsten hab ich trotzdem noch instrumentale Stücke, die mitreißend sind und noch den nötigen Ton treffen.

Wenn ihr die Akademie gelesen habt und noch Ergänzungen zu den Liedern habt, würde es mich freuen, wenn ihr mir die Lieder hier in den Kommentaren markiert. 💜

Magische Grüße
Catherine

Neustart

Manchmal muss man einfach innehalten, sich eine nötige Pause gönnen, vielleicht auch ein paar Schritte zurückgehen, um dann wieder Vollgas geben zu können.

Ich hab mir vor einiger Zeit vorgenommen, hier ein wenig zu fegen. Nicht nur das alte Design, aber vor allem auch einige Beiträge, von denen ich heute nicht mehr weiß, warum ich sie geschrieben habe, sollten einer neuen, überarbeiteten Website Platz machen.
In Zukunft hätte ich auf jeden Fall vor, meinen Weg weiterhin nicht nur auf Instagram mit euch zu teilen, sondern auch hier die Möglichkeit zu bieten, mehr über mich zu erfahren, wenn man denn keinen Bedarf an Social-Media-Accounts hat.
Wie einige wissen, erscheint ja am 12.12.2021 mein Einzelband „Akademie im Niemals“ beim Bookapi-Verlag. Ich freu mich schon riesig darauf, nicht zuletzt deshalb wegen all der tollen Rückmeldungen zu Klappentext und dem wunderbaren Cover-Design von NH Buchdesign.

Cover „Akademie im Niemals“


Es sieht doch einfach nur magisch aus, oder? Der Vorteil bei der Zusammenarbeit mit einem Kleinverlag ist halt immer noch der, dass man viel Mitspracherecht hat. Und gerade beim Cover hat sich das sehr gut gezeigt, da ich doch recht klar sagen konnte, wie ich mir das Cover vorstelle. Dass Nina jedoch mit ihren Zauberkünsten (anders kann ich es mir nicht erklären) alle Erwartungen übertroffen hat, das hätte ich mir in meinen kühnsten Träumen nicht gedacht. Ich werde jedes Mal ein wenig sentimental, wenn ich das Buch in die Hand nehme.
Und bald ist es soweit: Auch ihr könnt es bald in Händen halten. Aktuell läuft die Vorbestellerzeit noch und es würde mich echt sehr freuen, wenn das Buch bei euch oder euren Lieben vielleicht sogar an Weihnachten ins Regal ziehen darf.

Im Moment könnt ihr die Bücher sogar noch vorbestellen:

Klappentext:

Magie und Mechanik sind alles, was es braucht, um die Zeit zu beherrschen. Als Mara von Gevatter Zeit an die Akademie im Niemals geholt wird, weiß sie noch nichts von alledem. Ebensowenig davon, dass man sie ihrer Vergangenheit und Zukunft beraubt hat, dazu verdammt, mehr über die Arbeit der Akademie zu lernen und dieses Werk fortzuführen. Doch ein unbändiger Wille, sich an der Akademie für ihr gestohlenes Leben zu rächen, erwacht in ihr. Auch wenn das bedeutet, sich ausgerechnet mit Leander zusammenzuschließen…

Vorbestellung „Akademie im Niemals“

Dabei erhaltet ihr nicht nur eine signierte Ausgabe meines 506 Seiten umfassenden Romantasy-Einzelband, sondern obendrein noch 2 Charakter-Illustrationen im Postkartenformat!

Vorbestellung Buchbox „Akademie im Niemals“ :

In dieser Box sind nicht nur die beiden Charakterillustrationen und das Buchenthalten, sondern auch noch eine Buchkerze von der wundervollen Madame Misc, ein Akademie-Coverposter, eine Bookapi-Stofftasche und einen Goodie-Umschlag mit Lesezeichen und Postkarten aller Bücher!

Das Beste: Die erste Auflage ist limitiert und durch einen kleinen Druckfehler der Druckerei besonders toll, denn: Das Cover ist das bislang einzige im Bookapi-Verlag erschienene mit Glanzoptik!

Magische Grüße
Eure Catherine