Top 3 Tropes: Flop

Ich habe mir mal ganz genaue Gedanken zu meinen Top 3 Tropes gemacht. Hier könnt ihr meine FLOP Tropes nachlesen.

Anschließend an meine Tops, möchte ich euch die Flops natürlich nicht vorenthalten. Viel Spaß und ich bin gespannt, ob sich meine auch auf euren Listen wiederfinden! Da dieser Beitrag unter Punkt 2 Spoiler zu „Dark Elements“ enthält, solltet ihr nicht weiterlesen, falls ihr die Reihe noch lesen wollt.

Bully Romance

Wie schon in den Tops angeschnitten, musste das hier natürlich ganz als Erstes herhalten. Für mich persönlich – und ich spreche da wirklich nur von meinen eigenen Gedanken zu dem Thema – ist Bully Romance natürlich ein sehr konfliktgeladenes Thema, das in meiner Welt einfach nie zu Gefühlen führen wird. Mag vielleicht an meinem biographischen Background liegen, zum Anderen aber vielleicht auch einfach daran, dass mir das Trope nichts gibt. Wie zur Hölle – und ihr könnt gern versuchen, mich vom Gegenteil zu überzeugen – soll man verstehen können, dass der/die Protagonist:in sich in jemanden verliebt, der oder die sie schikaniert, mobbt und erniedrigt. Wenn ihr da anderer Meinung seid, bin ich sehr gespannt darauf! Also bitte scheut euch nicht, mich vom Gegenteil überzeugen zu wollen!

Love Triangle

Ich weiß, dass ich mich jetzt gleich gewaltig in die Nesseln setze. Einige von euch lieben dieses Szenario ja und daran ist nichts auszusetzen. Mir hingegen gibt es wenig und ich sag euch jetzt auch gleich, warum:
Im Sommer hab ich – nachdem es mir oft empfohlen wurde – endlich mal „Dark Elements“ von Jennifer L Armentrout gelesen. Soweit, so gut. Geschrieben war es echt gut, gefallen hat mir die grundsätzliche Story auch. Aber dieses ewige Hin und Her der Protagonistin zwischen den beiden Love Interests war mir einfach zu viel. Da hat sie dann endlich den einen und schmeißt sich dann in einem Anfall von Wahnsinn dem anderen an den Hals, verliert A und weint sich bei B aus. Das Spiel wiederholt sich dann auf der anderen Seite und ich hätte das Buch vermutlich in den Müll wandern lassen, hätte es sich nicht auf meinem Kindle befunden. Ich bin nicht nur dezent, sondern heftig genervt von solchen Tropes. Wenn man in der Dating-Phase ist und zwei potentielle Partner kennenlernt bzw. diese näher kennenlernen möchte, um sich zu entscheiden, dann ist dagegen von meiner Warte aus gesehen absolut nichts einzuwenden. Wenn aber Partner A bereits gedatet wird, die Protagonistin aus welchem unerfindlichen Grund auch immer etwas mit Partner B hat und sich dann wundert, warum Partner A keinen Bock mehr hat, sich dann bei B ausheult, mit ihm was anfängt und dasselbe Spiel nochmal spielt, dann werde ich persönlich wahnsinnig. Die eigentliche Story gefiel mir, nur leider war das eher Hintergrundgeplänkel bei Dark Elements, denn die eigentliche Geschichte war diese Dreiecksbeziehung, die von einer echt interessanten Fantasystory untermalt wurde, welche aber zum Teil völlig nebensächlich beschrieben wurde. ABER (!) der Schreibstil gefiel mir wirklich gut.

Die Jungfrau in Nöten in all ihren Farben

Ich denke, ich muss nicht erwähnen, wie toxisch diese Darstellung einer Figur ist. Wenn diese dann auch noch einzig und allein dazu dient, zu zeigen, wie mächtig/toll/wasauchimmer der männliche Hauptcharakter ist, benötige ich spätestens da einen Kotzkübel mit dem Fassungsvermögen einer 2-Personen-Badewanne.
Gerade in Fantasywelten, in denen alles erlaubt, erwünscht und gefordert ist, sollten sich solcherlei Tropes heutzutage nicht mehr wiederfinden. Frauen können Bundeskanzlerin werden, Mechanikerin oder Astronautin. Warum also auch nicht auf sich selbst aufpassen? Gut, magische Fähigkeiten mal beiseite gestellt, weiß ich auch, dass eine 1,60 Frau mit 55 Kilo wohl kaum gegen einen ausgewachsenen Bergtroll ankommen wird, aber dafür gibts ja diese M A G I E. Warum sollte sie diese nicht auch nutzen? Abgesehen davon sind Bergtrolle, nach allem, was ich so gehört habe (kein Bergtrollshaming an der Stelle) nicht gerade die hellsten Kerzen auf Bilbos Geburtstagstorte und können auch ohne Magie sicherlich mit einer guten Strategie ausgetrickst werden.
Was ich damit aber eigentlich sagen will: Ich hätte gern ein paar Buchempfehlungen eurerseits mit toll geschriebenen weiblichen Protagonistinnen, die ein paar Popöchen versohlen und dabei immer noch sie selbst bleiben, ohne entweder als Jungfrau in Nöten oder Jane Rambo mit Muckis wie Arnold zu seinen Bestzeiten dargestellt zu werden. Denn Letztgenannte finde ich fast genauso schlimm wie die Jungfrau in Nöten.
Und jetzt bin ich mal auf eure Kommentare gespannt!

Magische Grüße
Catherine

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